Für die „Sekundärnutzung“ von Daten und Bioproben im Rahmen weiterer Forschungsprojekte werden personenbezogene Daten auf Basis einer Einwilligung oder einer anderen Rechtsgrundlage verarbeitet. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) räumt Ihnen verschiedene Rechte in Bezug auf Ihre persönlichen Daten ein, die sogenannten Rechte der betroffenen Personen (Art. 12 - 23 DSGVO). Sie haben beispielsweise das Recht zu erfahren, welche Daten verarbeitet werden, und unter bestimmten Voraussetzungen deren Nutzung einschränken oder beenden lassen.
Bitte beachten Sie: In gesetzlich geregelten Ausnahmefällen können diese Rechte eingeschränkt werden, wenn dies für die medizinische Forschung erforderlich ist. Ob das im Einzelfall zulässig ist, wird sorgfältig geprüft.
Sie können jederzeit Auskunft verlangen, welche personenbezogenen Daten über Sie gespeichert und verarbeitet werden. Auf Wunsch können Sie eine Kopie dieser Daten erhalten.
Wenn Daten über Sie falsch oder unvollständig sind, können Sie verlangen, dass sie berichtigt oder ergänzt werden.
Sie können grundsätzlich verlangen, dass Ihre personenbezogenen Daten gelöscht werden. Bitte beachten Sie: In der medizinischen Forschung müssen Daten in bestimmten Fällen weiterhin aufbewahrt werden. Ein Grund dafür können gesetzliche Aufbewahrungspflichten sein.
Sie können der weiteren Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten widersprechen. Ob und in welchem Umfang die Verarbeitung dann beendet werden kann, hängt vom jeweiligen Forschungszweck und den gesetzlichen Vorgaben ab.
Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihre Daten nicht rechtmäßig verarbeitet werden, können Sie sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.
Bei Fragen zu Ihrer Teilnahme, Ihren Daten oder Ihren Rechten können Sie sich jederzeit an Ihre zuständige Einrichtung bzw. das Studienzentrum wenden. Die Kontaktdaten und weitere Kontaktmöglichkeiten wie zum Beispiel des zuständigen Datenschutzbeauftragten finden Sie in Ihrer Patient:inneninformation.