Medizinische Forschung beginnt mit konkreten Fragen aus der Krankenversorgung: Warum verläuft eine Erkrankung bei manchen Menschen schwerer als bei anderen? Welche Behandlung hilft wem am besten?

Durch die Beteiligung von Patient:innen können Forschende solche Fragen mit umfangreichen Daten aus vielen Behandlungsverläufen untersuchen. So entstehen Erkenntnisse, die langfristig die Versorgung verbessern können.

Ein Beispiel: Bei einer bestimmten Erkrankung gibt es mehrere mögliche Behandlungsmöglichkeiten. Heute wissen Ärzt:innen manchmal noch nicht genau, welche Therapie für welche Patient:innen am besten geeignet ist. Wenn viele Patient:innen ihre Gesundheitsdaten für die Forschung zur Verfügung stellen, können Forschende untersuchen, welche Faktoren mit einem besseren Behandlungsergebnis zusammenhängen – zum Beispiel bestimmte Krankheitsmerkmale, Laborwerte oder Bildgebungsdaten. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, zukünftige Therapien gezielter auszuwählen.

Auch die Teilnahme an klinischen Studien kann es Patient:innen ermöglichen, an der Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten mitzuwirken und mitunter selbst von einer besonders innovativen Therapie zu profitieren.

Sie möchten mehr über klinische Studien erfahren?

Die Initiative STUDIEN WIRKEN, die vom Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) unterstützt wird, informiert verständlich darüber, warum klinische Studien wichtig sind, wie sie ablaufen und was eine Teilnahme bedeutet.

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Ihre Entscheidung zählt

Medizinischer Fortschritt ist auf die Erfahrungen und die Bereitschaft von Patient:innen angewiesen, Forschung zu unterstützen. Wenn Sie Ihre Daten oder Bioproben für die medizinische Forschung zur Verfügung stellen oder an einer Studie teilnehmen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, Krankheiten besser zu verstehen und die Versorgung weiterzuentwickeln.