Webauftritt für neues Forschungsprojekt SWITCH-VO

Eine Spondylodiszitis ist eine seltene Entzündung der Bandscheiben und angrenzenden Wirbelkörper. Die Erkrankung kann schwer verlaufen und wird in der Regel über sechs Wochen mit Antibiotika behandelt. Bisher erhalten Patient:innen die Medikamente zunächst meist zwei Wochen lang als Infusion, bevor auf Tabletten umgestellt wird.

Ob die Therapie optimiert werden kann, soll im Rahmen von SWITCH-VO, einem neuen Forschungsprojekt im NUM, herausgefunden werden. Dafür wird analysiert, ob der Wechsel von der Antibiotikatherapie über die Vene auf Tabletten bereits nach sieben Tagen genauso sicher und wirksam ist wie der bisher übliche Wechsel nach 14 Tagen.

Dafür werden 280 Patient:innen an 13 Standorten der Universitätsmedizin in Deutschland in die Studie aufgenommen und über einen Zeitraum von 24 Wochen nach Abschluss der Behandlung begleitet. Untersucht werden unter anderem der Behandlungserfolg, mögliche Komplikationen sowie die Lebensqualität der Patient:innen.

Da Spondylodiszitis eine seltene Erkrankung ist, kann eine Studie dieser Größenordnung nur durch die Zusammenarbeit vieler Standorte gelingen. Genau dafür schafft das NUM die passenden Rahmenbedingungen.

Mehr über das neue Forschungsprojekt auf der neuen Unterseite