Die Anmeldung für den neuen Durchgang der Fortbildung „Registerbasierte Forschung (Regiba)“ des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) ist ab sofort geöffnet. Die im Rahmen des Nationalen Krebsplans und der Dekade gegen Krebs entwickelte Weiterbildung hat sich in den vergangenen Jahren als bundesweit beachtetes Qualifizierungsangebot im Bereich der Arbeit mit Registerdaten etabliert.
Ziel ist es, Fachkräften aus Forschung, Klinik, Registern, Krankenkassen und Industrie die Kompetenzen zu vermitteln, die für die Durchführung qualitativ hochwertiger registerbasierter Studien erforderlich sind – mit besonderem Fokus auf der Onkologie, aber zunehmend auch darüber hinaus. Der sechsmonatige Kurs startet im September 2026 und kombiniert digitale Module, Präsenzveranstaltungen sowie projektorientierte Teamarbeit.
Neu im aktuellen Durchgang ist ein eigenes Modul zu versorgungsnahen Daten (VeDa), das unterschiedliche Datenquellen, Zugangswege und Nutzungsmöglichkeiten im deutschen Gesundheitssystem behandelt. Relevante Stakeholder aus diesem Bereich stellen ihre Arbeit und aktuelle Entwicklungen vor. Ergänzt wird das Curriculum durch Gastvorträge aus Registern nicht-onkologischer Krankheitsbilder.
Hintergrund der Fortbildung ist die zunehmende Relevanz von versorgungsnahen Daten für eine wissensgenerierende Versorgungsforschung. Ein besonderer Fokus von Regiba liegt auf der interprofessionellen Vernetzung. Ärzt:innen, Versorgungsforscher:innen, Statistiker:innen und Registerexpert:innen arbeiten während der Fortbildung in Teams und lernen, eine „gemeinsame Sprache“ für registerbasierte Forschung zu sprechen.
Absolvent:innen erhalten nach erfolgreichem Abschluss die Zertifizierung „Health Scientist for Registry Research“. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 25 Personen begrenzt. Für Anmeldungen bis zum 01.07.2026 gilt ein Frühbucherrabatt. Weitere Informationen zum Curriculum, den Modulen und den Zugangsvoraussetzungen finden sich im Flyer sowie auf der REGIBA-Seite des DNVF.