Die nationale Immunitätsplattform COVIM (COllaboratiVe IMmunity Platform of the NUM) startet in die dritte Förderperiode. Ziel dieser Periode ist es, die Position von COVIM als neue Forschungsinfrastruktur für Immunologie im NUM zu festigen. Dazu soll die aktuelle Zahl der Standorte deutlich wachsen: Perspektivisch sollen 25 Standorte Teil von COVIM sein. Außerdem werden in den teilnehmenden Referenz- und Messlaboren verbindliche Standards und koordinierte Prozesse etabliert. Dadurch soll eine zentrale Grundlage für innovative klinische Forschung geschaffen werden. Die Förderperiode läuft bis zum 31.12.2029.
Die Leitung des Projekts übernehmen Prof. Dr. Dr. Susanne Herold (Universitätsklinikum Gießen), Prof. Dr. Maike Hofmann (Universitätsklinikum Freiburg), Prof. Dr. Florian Klein (Uniklinik Köln) und Prof. Dr. Leif Erik Sander (Charité - Universitätsmedizin Berlin). „Für die Erfassung komplexer Immunantworten fehlen vielfach validierte, standardisierte und skalierbare Verfahren. COVIM soll diesen Bedarf adressieren. Für meine Kolleg:innen und mich ist das Ziel der neuen Förderperiode, COVIM als wichtige nationale Infrastruktur für Forschungsfragen in der Immunologie eindeutig zu positionieren.“, betont Prof. Dr. Florian Klein, Direktor der Virologie der Uniklinik Köln.
Bereits in den ersten zwei Förderphasen konnte COVIM entscheidende Beiträge zur Immunität in über 100 Fachartikeln leisten, die mehrfach als Grundlage für nationale Empfehlungen herangezogen wurden.
