Vom 28.-30. Mai fand die 109. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) im Kongress am Park in Augsburg statt. Am ersten Kongresstag war der Seminarraum, in dem unser NATON-Netzwerktreffen und 2. Quartalsmeeting 2026 stattfand, mit 50 Teilnehmenden komplett gefüllt. 25 weitere Kolleg*innen schalteten sich bei der virtuellen Übertragung des Meetings hinzu.
Mit einem Forschungsvortrag zum Thema “Autopsie und Myokarditis – Kardiale Immunzellinfiltration” eröffnete NATON-Koordinatorin Tina Schaller vom UK Augsburg das Quartalsmeeting. Anschließend stellte Robin Mayer (UK Frankfurt) die ersten Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von digitaler Pathologie vor. Der weitere Verlauf des Netzwerktreffens war von Informationen und reger Diskussion zum SVIK-Antrag geprägt.
Zahlreiche weitere NATON-Beiträge ergänzten das Programm der DGP-Jahrestagung, wie z.B. eine Podiumsdiskussion zum Thema “Autopsy Quo Vadis” mit Benjamin Ondruschka (UKE Hamburg) sowie Vorträge zum Aufbau einer Nationalen Infrastruktur für Pathologie (Peter Boor, UK Aachen), und zu Obduktionen bei hochinfektiösen Verstorbenen (Kristina Allgoewer, UKE Hamburg). Ein besonderes Highlight stellte der Beitrag von Ludwig Bosse (TU Hamburg) dar, der mittels virtueller Realität von der Bühne in Augsburg aus eine robotische minimal-invasive Gewebeentnahme im 750 km entfernten Institut für Rechtsmedizin des UKE live steuerte.




