Empfehlungen und Beratungsangebote des NUM Methoden- und Bioproben-Hubs

Neue Empfehlung: Standardisierte Erhebung von Patient-Reported Outcomes (PROs) im NUM

Der NUM Methoden- und Bioproben-Hub (NUM-MB) hat eine Empfehlung zur standardisierten Erhebung von Patient-Reported Outcomes (PROs) im Netzwerk Universitätsmedizin vorgelegt. Dabei handelt es sich um Angaben, die Patient:innen selbst zu ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, ihrer Lebensqualität und ihren Symptomen machen.

Ein gemeinsamer Standard für vergleichbare PRO-Daten

Anstatt auf einzelne Fragebögen zu setzen, empfiehlt der NUM-MB ein Konstrukt-orientiertes Messsystem auf Basis der PROMIS-T-Metrik: ein generisches Kernmodul für krankheitsübergreifende Vergleichbarkeit, ergänzt um krankheits-, interventions- und kontextspezifische Module. Orientierung bieten dabei internationale Standardisierungsinitiativen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), das International Consortium for Health Outcomes Measurement (ICHOM) und das Patient-Reported Outcomes Measurement Information System (PROMIS).

Für wen ist die Empfehlung gedacht?

Sie richtet sich an alle NUM-Forschenden, die PROs in klinischen Studien, Registern, Kohorten oder Versorgungsprojekten standardisiert erfassen möchten – als Grundlage für einen künftigen nationalen Datensatz aus der realen Gesundheitsversorgung (Real-World-Datensatz). Bereitgestellt und methodisch betreut werden die PROMIS-Instrumente in Kooperation mit dem PROMIS National Center (PNC) Deutschland.

Kontakt: pro-beratung@mb.netzwerk-universitaetsmedizin.de

Beratung zu Ausschreibungen für klinische Studien

Der NUM Methoden- und Bioproben-Hub (NUM-MB) hat Forschende bei der Vorbereitung von Projektanträgen für BMFTR-Ausschreibungen zu klinischen Studien unterstützt. Gemeinsam mit Vertreter:innen von NUKLEUS, der NUM Klinische Epidemiologie- und Studienplattform, begleitete der NUM-MB Gespräche und führte anschließend weitere Beratungen durch.

Dabei wurden benötigte Services identifiziert und für die Kostenkalkulationen der geplanten Projekte zusammengestellt. So konnten die Forschenden ihre Anträge für die Einreichung vorbereiten. Im Fokus standen unter anderem Ausschreibungen zu klinischen Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung sowie zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS).
 

Alle Infos zum NUM-Methoden- und Bioproben-Hub finden Sie hier: zur neuen Sub-Website