Organisation

Uniklinika und Politik im Verbund

Das „Netzwerk Universitätsmedizin“ hat sich die folgende Struktur und Arbeitsweise gegeben:
Zur Steuerung des Netzwerks wird eine Nationale Task Force mit der im Folgenden genannten Besetzung eingesetzt.
Die Mitglieder der Nationalen Task Force sind für die Dauer des Forschungsvorhabens 01.04.2020 bis 31.03.2021 vom BMBF benannt. Die Bundesregierung ist durch Vertreterinnen und Vertreter seitens des BMBF und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) an der Task Force beteiligt.

Mitglieder der Nationalen Task Force sind:

  • Prof. Dr. Veronika von Messling, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Prof. Dr. D. Michael Albrecht, Universitätsklinik Dresden
  • Prof. Dr. Ingo B. Autenrieth, Universitätsklinik Heidelberg
  • Dr. Rainer Girgenrath, DLR Projektträger
  • Dr. Matthias Gruhl, Staatsrat a.D.
  • Ralf Heyder (Koordinierungsstelle)
  • Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Dr. Gottfried Ludewig, Bundesministerium für Gesundheit
  • Dr. Michael Mihatsch, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Edgar Schömig, Universitätsklinik Köln

Bundesweite Koordinierungsstelle

Die Charité übernimmt die Aufgabe als bundesweite Koordinierungsstelle für das Netzwerk der Universitätsklinika und unterstützt gleichzeitig die Nationale Task Force. Jedes teilnehmende Universitätsklinikum richtet eine Lokale Task Force ein, die vor Ort die operative Umsetzung der Maßnahmenpakete koordiniert. In der Charité ist diese mit der Koordinierungsstelle identisch. Zwar können nur Universitätsklinika selbst Netzwerkpartner werden. Das Netzwerk beabsichtigt aber eng mit anderen Stakeholdern, Expertennetzwerken, Fachkreisen und Initiativen zusammenarbeiten, die für das Vorhaben relevant sind. Dazu gehören bspw. außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die Medizininformatik-Initiative, die DIVI, das DZIF oder die KBV. Das Team der Charité übernimmt die Funktion als Knotenpunkt des Netzwerks und somit Aufgaben auf zwei Ebenen:

  • Nationale Koordination aller teilnehmenden Universitätsklinika sowie Übernahme der Koordinierungsstellenfunktion für die Nationale Task Force des Netzwerks Universitätsmedizin
  • Koordination der standortinternen und regionalen Aufgaben, wie sie auch für alle anderen teilnehmenden Universitätsklinika anfallen.

Aufgabenverteilung

Aufgaben der Nationalen Task Force:

  • Steuerung des Forschungsnetzwerks 
  • Inhaltliche Abstimmung zwischen Universitätsmedizin und Politik
  • Unterstützung des Netzwerks, die Ausrichtung der Forschung an die sich weiterentwickelnde Situation der Pandemie anzupassen
  • Befassung mit der Einbeziehung verschiedener anderer wissenschaftlicher Netzwerke

Aufgaben der Koordinierungsstelle (Charité)

  • Koordination der Universitätskliniken in Abstimmung mit der Nationalen Task Force (NTF)
  • Organisation von Verfahren und Entscheidungsfindungen im Projekt
  • Sicherstellung der Erreichung der gesetzten Ziele 
  • Zusammenführung von Informationen und Organisation der Verfügbarkeit einheitlicher Informationen und Materialien für alle Netzwerkpartner
  • Organisation des Austauschs mit relevanten Einrichtungen, Expertengremien, Vereinen und Verbünden (u.a. RKI, DIVI, MII, VUD)
  • Organisation der Mittelweiterleitung im Netzwerk

Aufgaben der Lokalen Task Forces 

  • Umsetzung der diversen Maßnahmen an ihrem Standort bzw. in ihrer Versorgungsregion
  • Unterstützung der nationalen Koordination durch Zulieferung von Daten und Informationen
  • Lokale Ansprechpartner bei Fördermittelanträgen