NUKLEUS auf der NUM Convention 2026

Mit mehreren Beiträgen war die NUM Klinische Epidemiologie- und Studienplattform NUKLEUS auf der NUM Convention 2026 vertreten und gab Einblicke in ihre Unterstützungsangebote, aktuelle Forschungsansätze und die Weiterentwicklung der NUM-Infrastruktur.

In der Session „Deine Studie. Unser Support. Volle Power bis zur Publikation.“ stellte Sabine Hanß gemeinsam mit Kolleg:innen des NUM Methoden- & Bioproben-Hub und des NUM Studiennetzwerks zentrale Serviceangebote für Forschende im Netzwerk Universitätsmedizin vor. Peter Ihle präsentierte zudem das neue NUKLEUS-Arbeitspaket Datenannahme und -aufbereitungsstelle externer Daten (DAAeD), das Forschungsmöglichkeiten auf Basis versorgungsnaher Daten, etwa aus Krankenversicherungs- oder Krebsregisterdaten, eröffnet.

Ein Workshop von Julia Vorrath widmete sich der wachsenden Bedeutung von Patient-Reported Outcomes (PROs) in der klinischen Forschung. Anhand von Beispielen aus dem ehemaligen NUM Forschungsprojekt Nationales Pandemie Kohorten Netz NAPKON wurde gezeigt, wie Patient:innenperspektiven systematisch erfasst und als Studienendpunkte genutzt werden können.

Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit Tools und Datenflüssen im NUM Studiennetzwerk. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden Anforderungen und Prozesse analysiert, um das Studienportal künftig besser auf den gesamten Lebenszyklus klinischer Studien auszurichten.
Darüber hinaus nahm Sabine Hanß an der Podiumsdiskussion zu den im NUM geförderten Registern NUM4Rare und NUM RAPID teil und erläuterte deren Rolle im NUM-Ökosystem sowie die Zusammenarbeit mit NUKLEUS.

Im Symposium zum Platform Trial RAPID zu Post-COVID-Behandlungen wurden erste Ergebnisse vorgestellt. Zudem diskutierten die Referierenden Erfahrungen aus der Durchführung, den neuen Studienarm „ELAPSE“ sowie statistische Besonderheiten und Herausforderungen von Platform Trials.