Die BioMaterialBank Heidelberg (BMBH) wurde 2011 als organisatorischer Zusammenschluss der qualitätsgesicherten Biobanken am Standort Heidelberg gegründet. Die neun harmonisierten Teilbiobanken der BMBH sammeln, verarbeiten und lagern hochqualitative Gewebeproben und flüssige Biomaterialien aus klinischer Routine und Studien. Insgesamt verwalten sie mehr als 200.000 Gewebeproben und 2,8 Millionen flüssige Proben in organspezifischen Kollektiven (Lunge, Herz, Gefäße, Pankreas, Haut) ebenso wie in spezialisierten Sammlungen zu Tumorerkrankungen, Infektionen und Diabetes.

Die BMBH verfügt über ein zentrales Bioproben-Management-System, eine gemeinsame Technologieplattform und ein strukturiertes Qualitätsmanagement. Die Gewebebank des NCT als größte Teilbiobank der BMBH ist seit 2023 nach der Biobankennorm DIN EN ISO 20387 zusammen mit ihren Außenstellen der Lungenbiobank Heidelberg sowie der DZIF Gewebebank akkreditiert. Mit ihrer Expertise im Qualitätsmanagement bringt sich die BMBH im Rahmen der German Biobank Alliance (GBA) in die Etablierung übergreifender Qualitätsstandards ein.

Akkreditierung bzw. Zertifizierung 

 Akkreditiert, DIN EN ISO 20387 (Gewebebank des NCT, Lungenbiobank Heidelberg, DZIF Gewebebank)

Prof. Dr. Peter Schirmacher
Sprecher der BMBH

Dr. Katharina Hofmann
Koordinatorin der BMBH

info.BMBH@med.uni-heidelberg.de
Tel. +49 6221 5639964

BioMaterialBank Heidelberg (BMBH)
am Pathologischen Institut

Im Neuenheimer Feld 224
69120 Heidelberg

Website

Testimonial

Teilnahme an GBN-Maßnahmen im Qualitätsmanagement

Ringversuche Gewebe RNA: 2019, 2020, 2022, 2023/24 Flüssig/DNA: 2018, 2020, 2023 PBMC: 2020, 2021 cfDNA: 2020, 2021
Friendly Audit 2019, 2020, 2022

Kennzahlen

2.861.957 gelagerte Flüssigproben 203.058 gelagerte Festproben 87.515 ausgegebene Proben 2023 374 unterstützte Projekte 2023

Förderer und Partner

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DKTK, DZIF, DZHK, DZL)
NAKO
NCT Heidelberg
Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)
Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Fakultät Heidelberg
Dietmar Hopp Stiftung
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg