Die interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Frankfurt (iBDF) organisiert die qualitätsgesicherte und datenschutzkonforme Sammlung und Lagerung von verschiedenen biologischen Materialien und stellt diese nach einem von Ethikkommission und Datenschützer akzeptierten Verfahren für positiv bewertete Forschungsvorhaben zur Verfügung. Der Fokus liegt auf der Sammlung von Bioproben von Patienten mit Tumor-, Herz-Kreislauf- oder psychiatrischen Erkrankungen, sowie Polytraumapatienten.
Bei den gesammelten Proben handelt es sich um Restmaterialien von Geweben, Blut, Knochenmark und andere Körperflüssigkeiten, die während der Behandlung/Operation zu therapeutischen oder diagnostischen Zwecken entnommen werden. Diese werden aus logistischen Gründen an verschiedenen Standorten des Universitätsklinikums Frankfurt gelagert, u. a. in der Pathologie, Neuropathologie, Hämatologie, Virologie, Mikrobiologie, Psychiatrie, Kinder und Jugendpsychiatrie, im Traumazentrum und der Kardiologie.
Die Verwaltung der Materialien und Annotation mit klinischen Informationen findet zentral durch das Projektmanagement der iBDF mithilfe einer leistungsstarken IT-Lösung (CentraXX) statt. Damit können Informationen aus der klinischen Dokumentation und Bioprobensammlungen zusammengeführt werden.
Akkreditierung bzw. Zertifizierung
Zertifiziert, DIN EN ISO 9001:2015

Prof. Dr. Christian Brandts
Leiter der iBDF
uct-ibdf@unimedizin-ffm.de
Tel. +49 69 6301-87334
Universitätsklinikum Frankfurt
Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Frankfurt (iBDF)
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Testimonial
Teilnahme an GBN-Maßnahmen im Qualitätsmanagement
| Ringversuche | Gewebe RNA: 2019, 2020, 2022, 2023/24 Flüssig/DNA: 2018, 2020 PBMC: 2020, 2021 |
|---|---|
| Friendly Audit | 2019, 2020, 2022, 2025 |
Kennzahlen
| 26.037 verfügbare Derivate | 135.393 verfügbare Festproben | 59.784 ausgegebene Proben 2024 | 52 unterstützte Projekte 2024 |