Projektstruktur

Die NUM-Plattform für Immunitätsforschung (COVIM) besteht aus fünf Arbeitspaketen. Die administrative Projektkoordination erfolgt über das zentrale Projekt Management Office (PMO) und stellt den Informationsfluss und die Synergie zwischen den einzelnen COVIM-Arbeitspaketen sowie die Koordination mit anderen NUM-FIS und externen Partnern sicher (AP1). Anfragen zur Nutzung der Messplattform werden formal durch das PMO geprüft und zur weiteren inhaltlichen Bearbeitung an die Wissenschaftliche und technische Koordination (AP2) weitergeleitet. Diese übernimmt Beratungs- und Koordinationsaufgaben im Kontakt zu COVIM-Partnern und externen Akteuren, wie den Nutzer:innen der Messplattform (Wissenschaft, Public Health oder Industrie). Sie koordiniert zudem gemeinsam mit AP1 den Erweiterungsprozess von 10 auf 24 Labore ab 2027.

Darüber hinaus sorgt die technisch wissenschaftliche Koordination für eine effektive Kommunikation und Organisation der effizienten Standardisierung und SOP-Erstellung und sorgt für die Durchführung eines stringenten Qualitätsmanagements. Die COVIM-Labore stehen im engen Austausch untereinander der durch AP1 organisiert wird. Sie setzen Maßnahmen der Standardisierung und des Qualitätsmanagements um und führen die Immunmessungen durch (AP3). Der COVIM ImmunoHub (AP4) ermöglicht die dezentrale Analyse von erhobenen Immundaten nach Prinzipien des Swarm Learnings (mittels ‚data visiting‘). Je nach Fragestellung und nach Bedarf der Nutzer:innen kann von einer vollumfänglichen Analyse mit fertigen aggregierten Daten und Analyseergebnisse oder Unterstützung bei der Datenauswertung und Interpretation der Ergebnisse, oder eine Übermittlung von Immundaten angeboten werden (AP5).