Startschuss für zehn Jahre Forschung gegen postinfektiöse Erkrankungen

Am 30. Januar hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen ausgerufen. In den kommenden zehn Jahren sollen Ursachen und Mechanismen von Erkrankungen wie Long COVID oder ME/CFS besser verstanden und neue Therapieansätze entwickelt werden.

Bei der Pressekonferenz war auch Ralf Heyder, Leiter der Koordinierungsstelle des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM), dabei. Er ordnete die Rolle des NUM so ein:

„Das Netzwerk Universitätsmedizin ist als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie entstanden und beschäftigt sich seither auch mit den Langzeitfolgen dieser Erkrankung. Das NUM hat bundesweite Plattformen etabliert, um zeitnah potenzielle Medikamente zur Behandlung von Langzeitfolgen nach Infektionen in klinischen Studien auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu prüfen. Das NUM bringt seine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur für klinische Forschung in die Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen ein und stellt diese allen beteiligten Akteuren zur Verfügung.“

Mit seinen Forschungsinfrastrukturen unterstützt das NUM die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure – standortübergreifend an den 37 deutschen Standorten der Universitätsmedizin.

Weitere Informationen zur Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen gibt es auf der Website des BMFTR