NUM Convention 2026: Starkes Signal für die Zukunft der Universitätsmedizin
Am 21. und 22. Januar kamen im bcc am Berliner Alexanderplatz über 750 Teilnehmende aus der Universitätsmedizin, Forschung, Politik und weiteren Stakeholder-Gruppen zur NUM Convention zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der intensive Austausch der vielen Forschenden aus den NUM-Standorten: In Parallel-Sessions diskutierten sie aktuelle Projekte, Forschungsinfrastrukturen, Schnittstellenthemen und neue Kooperationsansätze „von der Community für die Community“. Damit bot die Convention Raum, um die standortübergreifende Zusammenarbeit im NUM weiter zu vertiefen.
Die Convention in Zahlen
- Mehr als 750 an Medizinforschung interessierte Personen nahmen insgesamt an der Veranstaltung teil.
- Über 100 Referierende teilten ihre Expertise.
- In 21 Sessions erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in verschiedene Fach- und Forschungsbereiche.
Politischer Rückenwind für die Zukunft des NUM
Politisch setzte die Veranstaltung wichtige Akzente: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär würdigte das NUM als „Erfolgsmodell“ und „Glanzstück der Kooperation“ und bekräftigte die geplante Verstetigung des Netzwerks. Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hob in seiner Rede die Bedeutung des NUM als eine der wichtigsten Struktur- und Systeminnovationen der biomedizinischen Forschungslandschaft der vergangenen 15 Jahre hervor und betonte die zentrale Rolle der engagierten Community für diesen Erfolg.
Keynote: Multizentrische Forschung als Chance für die Hochschulmedizin
Einen weiteren Höhepunkt bildete die Keynote von Prof. Dr. Wolfgang Wick, Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Er sprach sich dafür aus, multizentrische klinische Forschung gezielt zu stärken – nicht nur als Instrument für bessere Forschung, sondern auch als attraktives und nachhaltiges Berufsfeld in der Hochschulmedizin.
Eine nationale Biobank-Plattform und Öffnung für die Industrie
Ein Schwerpunktthema war zudem die Öffnung des NUM für Industriekooperationen. In einer Paneldiskussion wurde unter anderem die Perspektive einer „Biobank-Plattform für Deutschland“ erörtert, die den Zugang zu Bioproben, verknüpften klinischen Daten sowie Analysedaten für Wissenschaft und Industrie verbessern und neue Formen der Public-Private-Partnership ermöglichen soll.
Resonanz in den Medien
Über die NUM Convention berichteten unter anderem das Deutsche Ärzteblatt, Health&Care Management (HCM), E-HEALTH-COM sowie der Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health (u. a. zur geplanten Verstetigung des NUM und zur nationalen Biobank-Plattform).
Teilnehmer:innen ziehen positives Fazit
Dass die NUM Convention 2026 nicht nur in Politik und Medien, sondern auch innerhalb der Community auf breite Resonanz stieß, zeigt die begleitende Evaluation (n = 138): Auf einer 10-Punkte-Skala wurde die Veranstaltung mit durchschnittlich 8,5 Punkten bewertet. 98 % der Befragten würden erneut teilnehmen. Besonders positiv hervorgehoben wurden die Organisation (98,5 % positive Bewertung) sowie das Programm: 99 % zeigten sich zufrieden mit dem Hauptprogramm, 94 % mit den Parallel-Sessions. Zugleich unterstreichen die Zahlen die starke Einbindung der Community: 76 % der Befragten arbeiten in einem NUM-Teilprojekt mit, 94 % nahmen an beiden Veranstaltungstagen teil.
Ausblick: Wiedersehen auf der NUM Convention 2027
Die NUM Convention 2026 zeigte eindrücklich: Das Netzwerk wächst und arbeitet intensiv an einer offenen und nachhaltigen Forschungsplattform für die Universitätsmedizin in Deutschland. 2027 wird die NUM Convention erneut eine zentrale Bühne für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die gemeinsame Forschung bieten.














