Klinische Studien in Deutschland: Wo stehen wir?
Plenarsession
Dienstag, 15. September 2026 | 10.00–11.30 Uhr | Raum: HZ4
INHALTE: Deutschland will ein attraktiver Standort für klinische Forschung sein, doch wie gut sind wir tatsächlich aufgestellt? Wo liegen die Stärken des deutschen Studienstandorts, wo bremsen uns Strukturen und Prozesse aus und was muss sich verändern, damit klinische Studien in Deutschland schneller, einfacher und patient:innenorientierter durchgeführt werden können?
In dieser Plenarsession treffen mehrere Systemperspektiven aufeinander, die den Studienstandort Deutschland aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennen. Gemeinsam wollen wir ein differenziertes Lagebild des deutschen Studienstandorts herstellen, indem wir belastbare Befunde zu Kapazität, Planbarkeit, Relevanz und Attraktivität erheben. Es werden priorisierte Bedarfe ermittelt und offene Fragen für passende Vertiefungen festgehalten.
Zentrale Fragen der Plenarsession:
- Wie gut funktioniert das Zusammenspiel der verschiedenen Akteur:innen?
- Wo verlieren wir heute noch Zeit und Potenzial?
- Was brauchen Patient:innen und wie können ihre Perspektiven früher und wirkungsvoller einbezogen werden?
- Welche Rolle spielen Infrastrukturen wie das NUM Studiennetzwerk oder das German Biobank Network dabei, den Studienstandort Deutschland nachhaltig weiterzuentwickeln?
- Welche Impulse braucht es von Seiten der Politik und der Forschungsförderung?
- Welche Veränderungen erwarten Industrie und Wissenschaft in den kommenden Jahren?
- Was muss passieren, damit ein leistungsfähiges, vernetztes Studienökosystem in Deutschland entstehen kann?
PANELIST:INNEN:
- Götz Thomalla – Fachnetzwerk Schlaganfall im NUM Studiennetzwerk
- Andrea Seidel-Glätzer – KKS-Netzwerk
- Thomas Illig – German Biobank Network
- Thorsten Ruppert – Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa)
- Stefanie Houwaart – BRCA-Netzwerk e.V.
- Rainer Girgenrath – DLR Projektträger
MODERATION: Martin Witzenrath