Gemeinsam intersektoral forschen
Plenarsession
Dienstag, 15. September 2026 | 12.00–13.45 Uhr | Raum: HZ4
INHALTE: Patient:innen bewegen sich zwischen Hausarztpraxis, Krankenhaus, Universitätsklinik, Rehabilitation und Nachsorge. Forschung sollte ihnen über diese Grenzen hinweg folgen können.
In dieser Plenarsession stellen wir uns die Frage, inwiefern Patient:innen für die klinische Forschung in den verschiedenen Sektoren identifiziert, angesprochen, rekrutiert, betreut und nachverfolgt werden können. Gibt es hierfür bereits klare Verantwortlichkeiten, praktikable Prozesse und eine verlässliche Finanzierung? Wo gibt es bereits Brücken, wo sind noch Bruchstellen und welches Zielbild sollte verfolgt werden, um den Patient:innenpfad vollständig im Verlauf einer klinischen Studie abzubilden?
Für die Impulse und die Podiumsdiskussion kommen Vertreter:innen verschiedener Sektoren und Organisationen zusammen, die am gemeinsamen Patient:innenpfad beteiligt sind.
Zentrale Fragen der Plenarsession:
- Wo findet intersektorale Forschung bereits jetzt statt? An welchen Stellen des Patient:innenpfades sind Bruchstellen, wo gibt es Synergien und Brücken?
- Wie kann der Übergang zwischen den Sektoren erleichtert werden?
- Was können wir voneinander lernen? Wo unterscheiden sich die Anforderungen?
- Welche Strukturen braucht es, damit aus einzelnen Kooperationen eine verlässliche intersektorale Forschungslandschaft entsteht?
BESTÄTIGTE PANELIST:INNEN:
- Roland Koch und Leonor Heinz (DEGAM-ForNet) – Hausärztliche Praxen
- Christoph Schindler (Medizinische Hochschule Hannover) – Studienambulanz Universitätsklinikum
- Christina Lemhöfer (Universitätsklinikum Jena) – Rehakliniken
- Oliver Cornely (Uniklinik Köln) – Freiwilligen-Register
MODERATION: tba