Heidelberg Cell and Liquid Biobank nimmt automatisiertes Probenlager in Betrieb

© Universitätsklinikum Heidelberg

Mit der Eröffnung eines neuen automatisierten Probengroßlagers am 17. März 2026 steht mit der Heidelberg Cell and Liquid Biobank (CLB) eine leistungsfähige Infrastruktur für die patient:innenorientierte Forschung zur Verfügung. Die Einrichtung ist Teil der BioMaterialBank Heidelberg (BMBH) und Partner im German Biobank Network (GBN).

Am Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg können künftig mehrere Millionen Bioproben vollautomatisiert und unter standardisierten Bedingungen gelagert werden. Zwei Hochleistungssysteme ermöglichen die Kryokonservierung bei -196 °C sowie die Lagerung bei -80 °C und gewährleisten dabei eine hohe Prozesssicherheit, lückenlose digitale Dokumentation und schnelle Verfügbarkeit für Forschungsprojekte. Die automatisierten Abläufe sorgen zudem für stabile Lagerbedingungen, hohe Probenqualität und eine effiziente Nutzung von Energie und Laborflächen. Die CLB schafft damit eine zentrale Ressource für Kliniken und Institute am Heidelberger Medizin-Campus.

„Hochwertige, verlässlich verfügbare Patientenproben sind das Fundament moderner Medizin“, betonte Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow, Projektleiter der CLB und Ärztlicher Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). „Die automatisierte Lagerung, wie sie in der Heidelberg Cell and Liquid Biobank erfolgt, garantiert eine enorme Geschwindigkeit beim Zugriff, gleichbleibende Qualität und maximale Sicherheit. Das ist entscheidend für reproduzierbare Forschung.“

Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg

SWR-Bericht: „Hier lagern Millionen Proben im Kampf gegen Krebs und Co.“ (18.03.2026)