NATON auf dem 35. Brasilianischen Kongress für Pathologie in Salvador

Auf dem 35º Congresso Brasileiro de Patologia (35. Brasilianischer Kongress für Pathologie) in Salvador berichtete NATON-Koordinator Prof. Peter Boor über die Herausforderungen, Ziele und Erfolge beim Aufbau eines nationalen Obduktionsnetzwerks. Dabei stellte er insbesondere die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfolge während der COVID-19-Pandemie heraus und erläuterte, wie sich das Netzwerk anschließend zu einer nachhaltigen Forschungsinfrastruktur weiterentwickelt hat. Unter dem Leitgedanken „Die Medizin der Zukunft basiert auf grenzüberschreitender und kooperativer Forschung!“ betonte er die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Bewältigung globaler Gesundheitsherausforderungen. Dies stieß insbesondere in Brasilien auf großes Interesse, da dort Themen wie Infektionskrankheiten und Pandemic Preparedness eine wichtige Rolle spielen. Entsprechend wurde ein starkes Interesse an einer zukünftigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und einem Ausbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten deutlich. Abschließend gab er einen Ausblick darauf, wie auf dieser Grundlage langfristig eine nachhaltige Forschungsinfrastruktur in der Pathologie geschaffen werden kann, die über die obduktionsbasierte Forschung hinaus das gesamte Fachgebiet umfasst.